Samstag, 11. Mai 2013

Katies Blue Cat [Berlin]


Bei der Online-Recherche nach besuchenswerten Läden mit Cupcakes oder anderem Süßkram in Berlin auf Katie’s Bluecat gestoßen. Allein der Anblick der wenigen Bilder von Kuchen, Pies, Cookies und Co. auf der Website hat bereits großen Appetit ausgelöst und somit war klar: Da muss ich hin.

Am Sonntag war es dann endlich soweit. Vom Kotti über das Paul-Lincke-Ufer spazierend war das Ziel per pedes, voller Vorfreude und ohne Umwege schnell erreicht. Erwartungsgemäß war auf Grund des schönen Wetters kein Plätzchen mehr im Freien zu ergattern. Hat aber gar nichts gemacht. Denn Katie’s Bluecat ist innen auch ganz niedlich eingerichtet und außerdem gings in dem Moment eh nur um ein S: das Süße und nicht die Sonne.

Die Auswahl ist wirklich eine Qual. Angeboten werden anglo-amerikanische Kuchen nach Originalrezepten und ohne Konservierungsstoffe. Der Rhabarber Cheesecake war jedenfalls ein Traum, genauso wie der Cappuccino dazu. Und auch vom Erdnussbutter Pie wurde noch Stunden später geschwärmt.

Katies Blue Cat
Friedelstraße 31
12047 Berlin
www.katiesbluecat.de

Donnerstag, 9. Mai 2013

Oreo Cupcakes




Vor kurzem beim Eurospar im Vorbeigehen so ein dünnes Büchlein mit dem Titel „Cupcakes“ gesehen. Nach einigen Schritten wieder umgekehrt, weil ich mir irgendwie eingebildet habe, das Buch ruft meinen Namen. Also wieder zurück und es kurz durchgeblättert. Beim Blick auf den Preis (3 Euro) gedacht, da kann nicht viel schief gehen.

Zu Hause die neue Erwerbung dann mal näher durchleuchtet und schon erste Zweifel bekommen. Ein Cupcake mit Topping als Schlagobers, aha. Trotzdem über das Rezept für einen Oreo Cupcakes recht gefreut. Habe sogar über die schleierhafte Tatsache großzügig hinweg geschaut, dass dieser in der Kategorie „Kinder“ zu finden ist. Nachdem ich alle Zutaten zusammen hatte, habe ich mit dem Backen begonnen. Klingt logisch. Auf einmal sollte ich Zucker und Backpulver in die Masse einrühren. Lustig. Denn die beiden Zutaten sind davor kein einziges Mal erwähnt. Dann halt nach der Schätzmethode. Hat am Ende auch gepasst. Die Cupcakes haben geschmeckt, wobei es hier auf Erden sicher noch ein besseres Rezept dafür gibt.

Lerneffekt neben dem Backeffekt: Drei-Euro-Büchleins im Supermarkt sollte man sich direkt vor Ort genauer ansehen. Und sich in Folge die zunächst nach einem Schnäppchen klingende Verführung gleich sparen.

Mittwoch, 1. Mai 2013

Erdbeeren in Blätterteig

Ein einfaches Backrezept mit Erdbeeren entdeckt in das ich mich auf Anhieb verbliebt habe: Erdbeeren in Blätterteig. Auf den Fotos hat das Ganze auch noch sehr hübsch ausgesehen. So in Röschenform gewickelt nicht nur eine Gaumenfreude, sondern auch noch ein Augenschmaus.

Also ans Werk gemacht. Erdbeeren gewaschen und in dünne Scheiben geschnitten. Blätterteig auf Blech aufgelegt und mit Staub- und Vanillezucker bestreut. Die Beeren in schönen Linien darauf verteilt. Dann den Blätterteig in Streifen geschnitten und diese dann zusammen gerollt. Ins Rohr geschoben und wieder rausgeholt als die Dinger leicht bräunlich waren.

Muss jetzt wahrscheinlich nicht dazu schreiben, dass man bei meiner Variante nicht von Röschen sprechen kann. Etwas mehr Mühe oder kleinere Streifen wären durchaus möglich gewesen. Aber 1. Mai, Tag der Arbeit, blablablabla … Dafür traumhaft im Geschmack. Am besten gleich warm verzehren, mmmhhh.


Zum Originalrezept mit den hübschen Röschen geht's hier.

Sonntag, 28. April 2013

Streifenkuchen mit Beeren

Wenn's mal wieder schnell gehen soll, dann bietet sich ein Streifenkuchen mit Beeren perfekt an. Habe das Rezept auf einem Blog mit schwedischen Rezepten entdeckt und sofort ausprobiert. Welche Beeren man dazu verwenden will, bleibt einem selbst überlassen. Habe mich für eine Beerenmischung entschieden.

Zunächst werden die Beeren auf dem Blech verteilt. Dann wird der Teig zubereitet, indem alle Zutaten einfach nach und nach in einen Topf kommen und gut verrührt werden. Der fertige Teig wird dann über die Beeren verteilt und ab geht’s ins Rohr. Bei mir kam wieder heraus: ein sehr beeriger, erfrischender Kuchen.

Testerkommentare: "sehr lecker", "voi guat", "schmeckt super"

Das Originalrezept gibt’s hier.

Frühstück @ Einraum

Eine gute Woche beginnt mit einem besseren Frühstück. Stimmt wirklich, wenn ich mir das überlege. Die Woche ist gut gelaufen und das Frühstück war super. Die Location: Das Einraum, ein neues Lokal am Yppenplatz. Wie der Name schon sagt handelt es sich um einen Raum, um genau zu sein um einen Marktstand. Das eindeutig Auffälligste an der Deko: die über 1.000 von der Decke hängenden bunten Origami-Vögel.

Das Frühstücksangebot lässt sich als durchaus kreativ bezeichnen. Meine Wahl fiel auf das „Berg Breakfast“. Das besteht aus Eierspeise mit Speckstückerln & Bergkräutern, Bergkäse, Joghurt mit hausgemachtem Granola & Honig & Zimt, (Love)Butter, Schnittlauch, Joseph’s Bio Dinkelbrot. Für 8,90 Euro ist der Hunger dann schön gestillt. Geschmacklich ein Traum und alles sehr liebevoll serviert.

Frühstück @ Mole West

Das Freundinnen Weekend im Burgenland mit einem Frühstück in der Mole West in Neusiedl am See gestartet. Zum Draußensitzen war es leider noch etwas zu frisch. Dafür gibt’s aber auch von innen eine schöne Sicht auf den See.

Die Auswahl ging auf Grund des Angebots – es gibt drei fixe Varianten oder einzelne Kleinigkeiten zum selbst Zusammenbasteln – relativ flott und fiel auf das „Mole West Frühstück“: Das besteht aus einem Baguette mit Prosciutto, gegrilltem Halloumikäse, Rucola und Tomaten, Baked Beans mit gebratenem Speck und einem weichen Ei um 15 Euro. Geschmeckt hat's auf alle Fälle.


Und da es der Wettergott am Sonntag gut mit uns meinte, sind wir noch mal zur Mole West, um dieses Mal direkt am Wasser Platz zu nehmen. Genau genommen haben wir auf den zweiten zwei Stühlen von links am Foto oben rechts (alles klar?) ganz gemütlich Café getrunken. Bestimmt auch ein schönes Platzerl für den Sonnenuntergang.

Sonntag, 21. April 2013

Marshmallow Muffins


Nach Mitternacht und einigen Aperol Spritzern schnell Marshmallow Muffins gebacken. Sollten am nächsten Morgen in Memoriam alte WG-Speck-Zeiten mit ins Burgenland zu einem Freundinnen-Weekend.
 

Die Zubereitung geht ganz einfach. Es wird alles – in richtiger Reihenfolge wohl gemerkt – in einen Topf geworfen und verrührt. Dann werden die Muffins-Formen zur Hälfte befüllt. In Folge wird ein Stück Marshmallow reingelegt und wieder Teig darüber gefüllt. Etwa fünf Minuten vor Backende werden die Muffins mit kleinen Marshmallow- und Schoko-Stückchen verziert. Da habe ich mir in Hinsicht auf die fortgeschrittene Zeit sichtlich keine große Mühe gegeben, genauso wenig wie beim Muffin-Shooting danach. Aber bitte, Hauptsache geschmeckt hat’s.

Fazit:
Die Muffins lassen sich ganz schnell zubereiten und schlecken flaumig.
Zum Original-Rezept geht’s hier.